Mit Schreiben vom 8. April 2011 hat die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) auf die Anfrage des Center for Audit Quality vom 29. März 2011 geantwortet.
Die U.S. SEC hat bislang keine Taxonomie angeben, die foreign private issuers, die nach den IFRS bilanzieren, für ihre IFRS-Filings ab dem 30. Juni 2011 nutzen müssten. In dem No-Action Letter bestätigt die U.S. SEC explizit, dass diese Unternehmen nicht verpflichtet sind, XBRL-Daten einzureichen und auf den Webseiten der Unternehmen zu veröffentlichen. Dies gilt solange, als dass die U.S. SEC die dazu verwendbare XBRL-Taxonomie nicht bekannt gibt.
Die U.S. SEC verweist für die Entscheidungsgründe auf das Schreiben des Center of Audit Quality:
Die IFRS Foundation hat mit gleichem Datum wie das Antwort-Schreiben der U.S. SEC, am 8. April 2011, mitgeteilt, dass die IFRS Taxonomie nun um common practice elements erweitert werden soll.
Kommentierung:
Die IFRS Taxonomy 2006 war die letzte Taxonomie, die common practice Elemente beinhaltete, da diese auf Musterabschlüssen der großen Prüfungsgesellschaften aufsetzte. Die anschließende nahezu ausschließliche Ausrichtung am Bound Volume führt zu zahlreichen praktischen Problemen, sowohl bei den Erstellern wie auch den möglichen Nutzern der IFRS-Taxonomie. Die aktuelle Strategieänderung der IFRS Foundation ist sehr zu begrüßen. Abzuwarten bleibt der Umfang der tatsächlichen Einbeziehung der "common practice".
Quellen: