US Securities and Exchange Commission, IASC Foundation und Japanese Financial Service Agency (FSA) geben gemeinsame Kooperation bekannt.
Anläßlich der 16. XBRL International Conference in Vancouver haben die US Securities and Exchange Commission (SEC), die International Accounting Standards Foundation (IASC Foundation) sowie die Japanese Financial Service Agency (FSA) am 3. Dezember 2007 den Start einer gemeinsamen Kooperation bekannt gegeben.
Die gegenwärtige internationale Verbreitung von XBRL wird als Chance gesehen, mittels XBRL über die verschiedenen Bilanzierungsstandards hinweg eine sogenannte "interoperable architecture" zu schaffen. Damit sollen die Arbeiten an der inhaltliche Konvergenz der Bilanzierungsstandards unterstützt werden. Konkret geht es bei dieser Kooperation um einheitliche Regeln zur Entwicklung und Anwendung von XBRL Taxonomien, Regeln für die Unternehmen zur Erstellung der XBRL Instanz-Dokumente (mit den Abschlussdaten) sowie Layout-Themen.
Das Potential für diese Kooperation ist enorm. In über 100 Ländern werden die IFRS angewendet. In den USA bzw. Japan gibt es über 12.000 bzw 5.000 Wertpapier-Emittenten. Das Voluntary Filing Program der US SEC gibt es bereits seit Februar 2005. Entsprechend umfangreich sind die Erfahrungen aus mehr als 250 XBRL-Einreichungen von 60 Unternehmen. Entscheidungen der SEC hinsichtlich der obligatorischen Verwendung von XBRL werden für das Jahr 2008 erwartet. Das Pilotprogram der japanischen FSA fand im Zeitraum Juli bis August 2007 statt und es haben sich über 1.200 Unternehmen beteiligt. Die japanische FSA beginnt voraussichtlich im April 2008 mit der Umsetzung ihres "mandatory programs".
Die gemeinsamte Präsentation der US SEC, IASC Foundation und der japanischen FSA steht auf der Website der IASC Foundation zum Download zur Verfügung: