Börsen-Zeitung – Strukturiertes und einheitliches Datenformat ab 2020

IFRS-Konzernabschluss schon bald mit iXBRL - Digitale Transformation der Finanzberichterstattung mit Hindernissen

Die digitale Transformation steht den traditionellen Prozessen, beginnend mit der Erstellung des Konzernabschlusses, der Prüfung, der Publikation bis hin zur Nutzung durch die Investment Professionals bevor. Sicher, es gibt Konzernabschlüsse im PDF-Format zum Download, in Tabellenkalkulationen aufbereitete Bilanzen für Investoren, kostenpflichtige Datenbanken für Investment Professionals doch durchgängige, effiziente Prozessketten sehen anders aus. Volkswirtschaftlich ist das ineffizient. Die Transparenz von Finanzinformationen und ihre effiziente Nutzbarkeit ist eine zentrale Voraussetzung, um alle Emittenten von Wertpapieren gleichberechtigt und kostengünstig mit Kapital zu versorgen. Zu den betroffenen etwa 7 500 Unternehmen in Europa zählen auch Small- und Mid-Cap-Unternehmen, deren Daten in den einschlägigen Datenbanken eher weniger umfassend und weniger aktuell enthalten sind.”

Die gewünschten volkswirtschaftlichen Effekte werden sich nur insoweit einstellen, als dass die digitale Transformation die Datennutzer, die Investment Professionals und Investoren tatsächlich erreicht. Zudem muss die Versorgung mit Finanzinformationen, die anschlieÞende Informationsanalyse und Nutzung der Daten, eine Eigendynamik bekommen, die daraus resultiert, dass die einzelnen Transformationseffekte der Beteiligten sich gegenseitig verstärken.

Welche Erfolgsfaktoren dabei wesentlich sind, lesen Sie in meinem Beitrag in der Börsen-Zeitung:

Quelle: Kesselmeyer, Strukturiertes und einheitliches Datenformat ab 2020 – IFRS-Konzernabschluss schon bald mit iXBRL – Digitale Transformation der Finanzberichterstattung mit Hindernissen, Börsen-Zeitung Nr. 110, 10. Juni 2017, Sonderbeilage, Seite B6

XBRL für Beteiligungscontrolling und BSC

Potenzial von XBRL für das Beteiligungscontrolling, für Venture Capital Gesellschaften sowie für BSC Projekte

XBRL ist besonders dann für das Controlling geeignet, wenn Daten aus heterogenen IT-Systemlandschaften automatisiert beschafft werden müssen. Die XBRL-Technologie beinhaltet eine Reihe von Funktionalitäten, die in traditionellen Controlling-Systemen implementiert und genutzt werden können, beispielsweise Validierungsregeln, fremdsprachliche Bezeichner, Referenzen auf Rechnungslegungs-Standards, sowie hochwertige Standard-Berichtsschemata (z.B. HGB und IFRS). In diesem Beitrag wird das Potenzial von XBRL für das Beteiligungscontrolling sowie für Balanced Scorecard Projekte untersucht.

Quelle: Bodo Kesselmeyer, Potenzial von XBRL für das Beteiligungscontrolling, für Venture Capital Gesellschaften sowie für BSC-Projekte, in: Zeitschrift für Controlling und Management (ZfCM), Sonderheft 3/2009, S. 69-76.

Kapitalmarktkommunikation: Schlüsseltechnologie XBRL

Fachbeitrag von Ralf Frank, MBA, Geschäftsführer DVFA GmbH und Dr. Bodo Kesselmeyer, CPA, geschäftsführender Gesellschafter anuboXBRL GmbH & Co. KG in: ” die bank – Zeitschrift für Bankpolitik und Praxis “, Ausgabe 2/2009, S. 72-74.

 
Inhalt:

XBRL ist eine Sprache für die elektronische Kommunikation von Finanz- und Geschäftsdaten. Es handelt sich um ein offenes Informationsformat, das den Datenfluss aus General Ledgers, Bilanzen, Kapitalflussrechnungen oder Geschäftsberichten automatisiert transportieren kann. Computeranwendungen können Daten im XBRL-Format in demselben Augenblick, in dem sie zum Beispiel über das Internet veröffentlicht werden, lesen und in analytische Modelle importieren

Standardisierung der Berichterstattung durch XBRL

Standardisierung der Berichterstattung durch XBRL

Auszug: “Ohne schwarz malen zu wollen: Nicht nur in kleinen und mittleren Unternehmen wirken die
technologischen Prozesse zur Bewältigung der finanziellen Berichterstattung oftmals wie
Relikte aus einer vergangenen Zeit. Schon die reine Erfüllung der externen Berichtspflichten
stellt einen Hindernislauf dar: Aus verschiedensten lokalen Umgebungen werden Zahlen mit
manueller Hilfe in zentrale Konsolidierungssysteme übertragen. Für viele Bereiche wie zum
Beispiel den Konzernanhang steht gar keine automatisierte Unterstützung zur Verfügung. Der
sich ergebende Konzernabschluss wird wieder von Hand in eine Word- oder Excel-Datei eingegeben,
die von den dafür zuständigen Personen dann hoffentlich fehlerfrei in den Geschäftsbericht
übernommen wird. In eine PDF-Datei konvertiert, stellt das Unternehmen seine Zahlen
dann interessierten Anlegern und Analysten zur Verfügung. Doch bevor diese mit den
Zahlen etwas anfangen können, erfolgt meist die nächste Stufe der Verarbeitung…

Fachbeitrag von Dr. Bodo Kesselmeyer (anuboXBRL) und Prof. Dr. Peter Leibfried (Universität St. Gallen, HSG) in:
Keuper/ Vocelka/ Häfner, Die moderne Finanzfunktion – Strategien, Organisation, Prozesse, Gabler 2008, S. 279-299;  Gabler-Verlag

XBRL: Ein kleiner Schritt für Regulatoren…

XBRL: Ein kleiner Schritt für Regulatoren...

Fachbeitrag von Ralf Frank, MBA, Geschäftsführer DVFA GmbH und Dr. Bodo Kesselmeyer, CPA, geschäftsführender Gesellschafter ANUBO XBRL GmbH & Co. KG in: “GoingPublic”, Heft 7/2008, S. 46-47.

Inhalt:
Welche Auswirkung haben die zunehmenden verpflichtenden Anwendungen von XBRL für die Kapitalmärkte?
Welche Konsequenzen ergeben sich für deutsche Unternehmen?
Was sollten Unternehmen beachten?

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XBRL als globaler Standard der Finanzberichterstattung

XBRL als globaler Standard der Finanzberichterstattung

Fachbeitrag von Dr. Bodo Kesselmeyer in: “GoingPublic”, Heft 10/2007, S. 52-53.
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Auszug aus dem Beitrag:
“Für die Offenlegung des Jahresabschlusses beim elektronischen Bundesanzeiger ist XBRL – eXtensible Business Reporting Language – mit Wirkung zum 1.1.2007 das vom Betreiber bevorzugte Format. Für die Zwischenberichterstattung börsennotierter Unternehmen war XBRL als ausschließliches Format vom Unternehmensregister im Jahr 2007 eingeführt worden – überraschenderweise für die meisten Beteiligten. Auch auf Betreiben des DAI und des DIRK (s. Going Public 09/07) hat das Unternehmensregister die unvermittelte obligatorische XBRL-Verwendung wieder zurückgenommen und erlaubt nun – als neue Alternative zu XBRL – eine Einreichung von Zwischenberichten in einem layoutorientierten XML-Format (ohne XBRL-Taxonomie). Dennoch, die dadurch gewonnene Zeit sollten Unternehmen nutzen – aus guten Gründen…..
1.    Grund: XBRL ist als neuer Finanzbericht-Standard der Finanzmärkte mittlerweile nicht mehr aufzuhalten…..
2.    Grund: XBRL kann die Finanzberichterstattung von Unternehmen an Investoren und Finanzanalysten auf radikale Weise ändern…..
3.    Grund: XBRL macht volkswirtschaftlich Sinn, weil Bürokratiekosten reduziert werden….. “

XBRL als internetbasierter Standard für die Finanzberichterstattung

XBRL als internetbasierter Standard für die Finanzberichterstattung

Ziel dieses Fachbeitrags ist, XBRL als Sprache für die Übermittlung von Finanz- und Geschäftsdaten zu erläutern und seine aktuelle Verbreitung an Börsen sowie Vorteile für Kapitalmärkte aufzuzeigen. Daneben werden die wichtigsten Potenziale von XBRL bei unternehmensinterner Verwendung vorgestellt. Insbesondere bestehen erweiterte Handlungsalternativen für die Standardisierung und Automatisierung von Prozessen. Die Autoren zeigen, dass XBRL als zentraler Datensammelpunkt für Jahres- und Zwischenabschlussdaten und den gesamten Publikationsprozess dienen kann.
 

Fachbeitrag von Kurt P. Ramin (IASC Foundation und XBRL International) und Dr. Bodo Kesselmeyer (anuboXBRL) in: “Zeitschrift für internationale und kapitalmarktorientierte Rechnungslegung”, Heft 10/2007, S. 560-571; www.kor-online.de